MINT an der Hermann-Runge-Gesamtschule

Im November besuchten unsere vierten Klassen die Hermann-Runge-Gesamtschule und durften dort an drei Unterrichtseinheiten teilnehmen.

Besonders ausgebildete "Buddys" - Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule - begleiteten die Kleinen durch den abwechslungsreichen Vormittag. So sahen wir uns in einer Biologiestunde Regenwürmer unter dem Binokular an, lernten etwas über die Lebensweise des Regenwurms, zeichneten ein lebendiges Exemplar und stellten Besonderheiten dieses Tieres heraus. Auch ein Tausendfüßler hatte sich "eingeschlichen" und bot so perfektes Vergleichsmaterial. "Ein Regenwurm hat doch gar keine Beinchen..."

In einer Informatikstunde arbeiteten die Kleinen zu zweit mit dem Tablet zum Thema "Tierspuren" und konnten hier zeigen, dass sie schon öfter bei uns am Computer im Internet recherchiert hatten. So fanden sie fast mühelos heraus, welche Spuren die verschiedenen vorgegebenen Tiere im Schnee hinterlassen und konnten vorgegebene Spuren anderen Tieren zuordnen. Ein selbst gebasteltes Spuren-Bestimmungsbuch rundete die Stunde ab.

Auch die Physik kam nicht zu kurz. Staunend sahen wir zu, wie die Influenzamaschine kleine Blitze erzeugte, die im dunklen Physikraum aufleuchteten. Um das Phänomen der elektrischen Aufladung durch Reibung am eigenen Körper zu spüren, durften die Kinder einen Kunststoffstab an einem Tierfell reiben und dann damit Papierschnipsel aufheben. Das machte viel Spaß und forderte zu immer neuen Experimenten heraus. So standen uns bereits nach kurzer Zeit mit Hilfe eines Luftballons die Haare zu Berge und ein kleiner Tischtennisball folgte wie durch Zauberhand dem Plastikstab. Zum Schluss brachten wir auf einem gesteckten Stromkreis ein Lämpchen zum Leuchten, indem wir ausprobierten, welche Materialien Strom leiten können und welche nicht.

In einer kleinen Pause lernten wir die große Mensa der Schule kennen und bekamen dort ein Getränk und eine Brezel, um gestärkt den interessanten Vormittag fortsetzen zu können.