Hier macht Johnny einen Ausflug auf eine Wiese. Viele Pusteblumen kann man hier entdecken, die Samenstände des Löwenzahns.

Auf unserer Klassenseite könnt ihr sehen, womit sich die ersten Schuljahre beschäftigt haben.

Unser Thema in der Corona-Zeit: Löwenzahn

Löwenzahn kann an den seltsamsten Stellen wachsen. Wir haben Löwenzahn fotografiert und zu einer kleinen Bildergalerie zusammengestellt.

Wir haben uns Löwenzahnpflanzen ganz genau angeschaut und einige Experimente gemacht. Wusstet ihr, dass der Stängel vom Löwenzahn innen hohl ist und dass aus der Schnittfläche weißer Saft austritt? Stellt man Löwenzahn ins Wasser, so rollt sich der Stängel am Ende auf.

Auch die leuchtend gelbe Blüte des Löwenzahns haben wir ganz genau unter die Lupe genommen.

Der Löwenzahn hat eine lange, sehr starke Pfahlwurzel, die sich senkrecht in den Boden bohrt. Je größer die Löwenzahnpflanze ist, desto länger ist ihre Wurzel. Natürlich haben wir Löwenzahn ausgegraben, um die längste Wurzel zu finden.

Besonders interessant fanden wir natürlich die Samenstände des Löwenzahnes. Das ist die flauschige Pusteblume. Viele kleine Samenkörnchen stehen dichtgedrängt nebeneinander auf dem Stängel und warten nur darauf, dass ein Windstoß sie starten und losfliegen lässt.

Flaschenpost

Zu Beginn des ersten Schuljahres bekamen wir eine Flaschenpost von den vier Freunden am Ententeich.

Flaschenpost

Die vier Freunde haben uns eine Flaschenpost geschrieben. Darüber haben wir uns gefreut.

Wir haben auch eine Flaschenpost geschrieben an die vier Freunde....

….und haben sie bei einem Ausflug zum Ententeich dort versenkt.

Unser Anfangsunterricht drehte sich rund um das Thema "Freundschaft" und alles, was mit F anfängt. Wir sammelten Gegenstände mit F und stellten sie beschriftet und mit Silbenbögen versehen auf der Buchstabenwiese aus. Wir schrieben eine Flaschenpost, nachdem wir einen Brief der 4 Freunde bekommen hatten. Wir ließen Steine flippen und spielten Fangen. Nach dem Frühstück spielten wir auf fünf Spielgeräten. Und weil wir in der Klasse auch noch übten, das große und das kleine F in die Lineatur zu schreiben, es zu kneten, zu prickeln, aus Wörtern herauszuhören, es in einem Buchstabenhaufen zu finden, F-Gegenstände in einem Suchbild zu beschriften, es in Sand zu schreiben und mit einem Seil zu legen, kann man wohl behaupten, dass wir als ersten Buchstaben das F gelernt haben.

Buchstabenwiese

Frederick

Wer kennt ihn nicht, den Mäuserich Frederick, der für den Winter Sonnenstrahlen, Farben und Wörter sammelt? Im Unterricht habe wir das Buch vorgelesen und auf einer kleinen Bühne begleitend nachgespielt. Jedes Kind konnte anschließend sein eigenes "Frederick-Buch" gestalten. Hier könnt ihr einige Auszüge aus den selbst geschriebenen Büchern lesen. Was man in einem halben Jahr lernen kann...

In einer alten Steinmauer auf einer grünen Wiese lebte eine Familie schwatzhafter Feldmäuse. Für den Winter sammelten die Mäuse Körner, Nüsse und Früchte. Alle, bis auf Frederick.

"Frederick, warum arbeitest du nicht?", fragten die Mäuse. "Aber ich arbeite doch", erwiderte Frederick. "Ich sammle Sonnenstrahlen, Farben und Wörter für die dunklen, grauen, stillen Wintertage."

Dann begann es zu schneien und schnell waren alle Vorräte aufgegessen. "Wo sind deine Vorräte, Frederick?", fragten die Mäuschen.

"Macht die Augen zu", sagte Frederick und sie stellten sich die Sonnenstrahlen vor. Die Mäuse spürten ihre Wärme.

Auch die Farben stellten sie sich vor und sahen sie so klar und deutlich vor sich, als wären sie aufgemalt. Nun war der Winter nicht mehr grau.

Frederick trug ein Gedicht von den vier Jahreszeiten vor, denn er hatte ja auch Wörter gesammelt. "Frederick, du bist ja ein Dichter", riefen die Mäuse. "Ich weiß es - ihr lieben Mäusegesichter."